Vorträge fesselnd und spannend zu gestalten ist die eine Sache um deine Zuhörer zu begeisterten Fans zu machen. Die andere Sache ist der Anfang. Wie startest du deinen Vortrag? Rollst du direkt ins Thema? Zeigst du ein Bild oder startest du mit einem Statement? Es gibt viele Möglichkeiten deinen Vortrag von Anfang an fesselnd zu gestalten.

Kennst du das?

Du stehst kurz davor einen Vortrag zu halten. Du kennst die Zielgruppe, dein Thema ist klar und deinen Vortrag kennst du in und auswendig.

Stellt sich nur eine Frage.

Wie schaffst du den optimalen Einstieg um deine Zuhörer zu fesseln. Sie in deinem Bann zu ziehen, damit sie auch für den restlichen Vortrag an deinen Lippen hängen und mehr Wissen wollen.

Sehen wir uns die unterschiedlichen Punkte einmal an, die dir helfen werden den optimalen Einstieg in jeden Vortrag zu finden.

Das Zitat als Instrument der Bindung für deinen Vortrag

Starte deinen Vortrag mit einem Zitat, passend zu deinem Vortragsthema.

Zitate hatten schon immer eine magische Auswirkung auf uns Menschen. Zitate bringen uns zum nachdenken und überdenken. Umso passender das Zitat in der Situation ist, in der wir uns befinden, desto mehr werden wir anfangen darüber nachzudenken, es zu entschlüsseln und Begeisterung empfinden.

Dieser Moment kann einige Sekunden anhalten. Sekunden, in denen du Zeit hast dich zu sammeln, den Übergang zu deinem Vortrag zu finden und damit die Aufmerksamkeit im Raum an dich zu binden.

Gleichzeitig kannst du auf dem Zitat aufbauen und anhand dessen einen Vortrag gestalten.

Es gibt noch einen weiteren Aspekt, den du durch Zitate nutzen kannst. Du kennst das Phänomen vielleicht schon. Mit einem Zitat und der Weisheit die dahinter steckt, leihst du dir den Expertenstatus des zitierten.

Storytelling – Menschen lieben Geschichten

Du willst nicht nur fesseln, sondern gleichzeitig noch den menschlichen, authentischen Faktor nutzen?

Dann starte deinen Vortrag mit einer Geschichte.

Je nach Thema deines Vortrags kannst du mit einer guten Geschichte mit den besten Einstieg finden.

Hast du vielleicht Lampenfieber? Ist etwas passiert bevor dein Vortrag war?

Sei aufmerksam und nutze Chancen um Geschichten zu erzählen. Doch was bringt Storytelling dir genau?

Ganz einfach, du schaffst eine Bindung. Entweder bringst du dein Publikum zum lachen und brichst somit das Eis oder du holst dir die Bindung über Gemeinsamkeiten. Gibt es ähnliche Ängste? Probleme oder Erlebnisse? Wenn du es so erzählst und dir gleichzeitig die Bestätigung des Publikums holst stehst du zwar noch auf der Bühne, aber eher wie ein Bekannter. Ein guter Freund der das gleiche erlebt hat.

Ein Bild erzählt mehr als tausend Worte

Wie wäre es, wenn du deinen Vortrag damit startest ein Bild zu zeigen.

Jeder hat irgendwann einmal angefangen. Niemand ist perfekt und jeder hat Fehler. Hast du vielleicht ein Foto von deinem ersten Auftrag? Hast du dabei vielleicht geschwitzt bis zum geht nicht mehr vor Angst? Man kann sichtlich die Schweißstellen erkennen? Dann nutze das und lass das Bild wirken. Danach startest du mit der Geschichte dazu und hast damit dein Publikum im Boot.

Ein weiteres Beispiel.

Du bist Experte für Ordnung und Struktur. Egal ob dein Arbeitsplatz, deine Wohnung oder das Büro. Alles ist strukturiert, aufgeräumt und minimalistisch.

Vielleicht hast du aber, ganz übertrieben, als Messi angefangen. Deine Wohnung sah aus wie eine Müllhalde und finden konnte man definitiv nichts. Zeig ein Foto davon und beschreibe deinen Wandel.
Mach es menschlich, sodass dein Publikum deinen Leidensdruck versteht und den Weg mit dir gemeinsam gehen kann.

Es geht bei Geschichten und auch bei Bildern die mit Geschichten verknüpft sind darum dein Publikum abzuholen. Du analysierst ihren Leidensdruck, den du bereits hinter dir hast, nimmst sie bei der Hand und gehst mit ihnen ein paar Schritte.

Starte mit einem Statement, schockierend aber wahr.

Wie kannst du sofort dafür sorgen, das dein Publikum geschickt oder perplex ist? Durch ein Statement, welches auf Unverständnis trifft und sie dann eine Erläuterung fordern.

Du hast damit automatisch die geballte Aufmerksamkeit. Denn jeder will Wissen wie du dazu kommst ein solches Statement abzusetzen.

Dein Publikum wird eine Rechtfertigung erwarten. Somit kannst du direkt einsteigen und alles erklären.

Auf diesem Wege kannst du auf unglaublich natürliche Weise Impulse in den Köpfen deines Publikums erzeugen.

Wenn deine Erklärung zum Statement klar, verständlich und wirklich nachvollziehbar ist, wirst du dein Publikum für dich gewinnen und gleichzeitig in den Köpfen bleiben. Du setzt damit den ersten Stein für ein Vermächtnis, denn die berühmtesten Figuren der Geschichte sind es nicht geworden, weil sie mit dem Strom geschwommen sind, sondern dagegen.

Ein Beispiel zum Thema:

„Viel Stress ist gut!“

Bei einem solchen Satz wird jeder hellhörig. Wie viele Menschen erleiden aufgrund von zu viel Stress jährlich ein Burnout?

Man könnte dich für verrückt erklären.

Wenn du dann jedoch erklärst, dass es zwei Arten von Stress gibt. Den positiven und negativen. Du aufzeigst, welche Faktoren negativer Stress schädlich sind und wie du durch ein System positiven Stress nutzt um dich selbst zu fordern, dein Potenzial entfaltest und somit auf gesundem Wege deine volle Leistung abrufst und über dich hinauswächst. Dann wird dein Publikum dich verstehen.

Wichtig ist hierbei, dass du das Statement wirklich gut unterlegst und deine Meinung klar und deutlich aufschlüsselst.

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Quellennachweis Artikelbild: Photo by Priscilla Du Preez on Unsplash

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