Durch das Internet hat mittlerweile jeder die Möglichkeit alles zu machen. Ein Online-Business aufzubauen ist kein Hexenwerk, sondern bedarf lediglich ein paar fester, sich wiederholender Schritte.

Allerdings liegt in genau dieser Einfachheit des Starts auch das Problem.

Deine „Konkurrenz“ ist von der Startlinie ab enorm hoch, weil eben jeder etwas starten kann.Hier ist es nun wichtig, spezifischer zu sein, um deiner Zielgruppe passgenaue Lösungen zu zeigen und sie genau da abholen zu können wo sie geradestehen.

Hier kommt die Nischen-Strategie ins Spiel. Um dein digitales Unternehmen klar aufzustellen, die Konkurrenz zu minimieren, sowie die Zielgruppe persönlicher und emotionaler anzusprechen ist es wichtig sich eine Nische zu suchen und diese zu besetzen. Nun ist es natürlich so, dass auch im Nischenmarkt bereits einige Kollegen unterwegs sind, die sich einen Namen gemacht haben oder dabei sind es zu tun.

Das wichtige ist nun also, einen Weg zu finden, wie du relativ schnell in eine, für dich passende, Nische einsteigen kannst.

Im Folgenden habe ich drei Schritte für dich, die dir dabei helfen werden eine große Hürde zu nehmen und dir einen klaren Wettbewerbsvorteil gegenüber vielen anderen da draußen zu sichern.

1. Baue dir eine SEO-Strategie auf

Der Nischenmarkt lebt davon die kleinen und großen Probleme einer bestimmten Zielgruppe zu lösen. Hierfür ist es natürlich unumgänglich einen Blog zu starten und mit SEO (Suchmaschinenoptimierung) deine Artikel entsprechend so zu strukturieren, dass diese in den Suchergebnissen von Google relativ weit oben angezeigt werden.

(Zitat) Hierzu einen kleinen Exkurs in die SEO-Mechanik. Neben einer guten Keyword-Struktur, zu der ich gleich noch mehr erzähle, ist es wichtig, dass du eine Website hast, die eine schnelle Ladezeit hat, desto schneller deine Seiten laden, desto höher ist die Chance, allein dadurch in die Suchergebnissen nach vorne zu rutschen.

Des Weiteren ist es nötig klar strukturierten Inhalt zu erstellen, die schnell auffindbar ist ohne tiefe, verschachtelte Link- und Menüstrukturen. Als Abschluss noch die altbekannte Praktik Backlinks auf deine geschriebenen Artikel zu sammeln. Wenn du von anderen, themenrelevanten Seiten Verlinkungen auf deine Artikel bekommst, stellt dies für Google ein Zeichen von Vertrauen und Relevanz dar und rankt deine Website, bzw die verlinkte Seite entsprechend höher. Umso mehr, qualitativ hochwertige Backlinks du also bekommst, desto höher wird deine Seite ebenfalls in den Suchergebnissen landen.

Gehen wir nun einmal etwas tiefer in die Thematik der SEO-Strategie und der Keyword-Recherche.

Hier ist es wichtig, nicht einfach nur einzelne Worte als Keyword zu nehmen. Die Zeiten, in denen dazu passend eine Relevanz aufgebaut werden konnte ist längst vorbei. Gerade in größeren Nischen und bei Themen die häufig gesucht werden ist es wichtig sogenannte „Long-Tail-Keywords“ zu finden und abzudecken. Was ist damit gemeint?

Ganz einfach. Eine Möglichkeit ist zum Beispiel, dass du bei Google nach dem Thema Keyword suchst. Du wirst mehrere Millionen an Suchergebnissen bekommen.

Also eher nichts wirklich Zufriedenstellendes. Also überlegst du nun wie du gezielter fragen kannst und kommst am Ende vielleicht auf die Frage: „Wie kann ich passende Keywords finden?“
Das ist eine sehr spezifische Suchanfrage. Die Ergebnisse sollten nun wesentlich geringer sein als davor, und die Seiten sollten nun spezifischer auf diese Frage eingehen, denn die von dir eingegebene Frage ist ein Long-Tail-Keyword. Es ist aus der Thematik des Keywords eine ganz spezielle Frage, die beantwortet werden muss. Nun könntest du dich, als die Person auf der anderen Seite, hinsetzen und einen Artikel darüberschreiben, wie ich passende Keywords finde.

Wenn du den Artikel gut strukturiert, eine Lösung anbieten kannst und das Long-Tail-Keyword passend im Text unterkriegst und am Ende auch noch verlinken erhältst, dann kann es sein, dass du nach wenigen Wochen auf dem ersten Platz bei Google stehst, wenn jemand genau das sucht.

Langfristig solltest du also auf Long-Tail-Keywords setzen und diese entsprechend bedienen. Um das Thema der Backlinks zu gut zu erfüllen und gleichzeitig deine Reichweite zu steigern gibt es eine gute Möglichkeit. Wir sind schließlich nicht alleine da draußen in der Welt des Online-Business. Es gibt andere, mit denen du dich verknüpfen kannst.

2. Knüpfe Beziehungen zu Influencern aus Randnischen

Such nach anderen Bloggern, Podcastern oder Vloggern die aus passenden Randnischen kommen. Bedeutet, dass sie eine sehr ähnliche Thematik haben und du somit einen Mehrwert für ihre Zielgruppe generieren kannst.
Das geht natürlich sehr gut durch Gastartikel, Podcast-Interviews oder Video-Interviews.

Wichtig ist nur, dass du deinem gegenüber einen klaren Mehrwert lieferst, ohne nur stupide Selbstmarketing zu betreiben. Ein klarer Hinweis dazu an dieser Stelle, wenn du wirklich Mehrwert lieferst und ein Problem der Zielgruppe des anderen löst, dann brauchst du kein großes Selbstmarketing betreiben, die Leute werden aus Interesse an dir zu dir kommen, um mehr zu erfahren.

Genau das musst du dir zu Nutze machen. Generiere viel Content auf verschiedenen Plattformen von anderen Influencern oder Bloggern und erschaffe dadurch einen Expertenstatus.

Passend zum Expertenstatus habe ich noch ein wichtigen letzten Punkt für dich, der dir unglaublich dabei helfen wird, dich von der Konkurrenz abzusetzen.

3. Bilde ein unverkennbares Merkmal, deinen USP

Anders gesagt, aktiviere deine Marke.

Jeder Mensch hat bzw. ist eine Marke. Sie ist nur noch nicht aktiviert. Definiert und klar geformt. Das kannst du natürlich ändern. Das solltest du auch, denn wenn du hier eine klare Personal Brand aufbaust, indem du dich, deine Werte und deine Ansichten zur Schau trägst, dann wirst du polarisieren.

Wichtig ist dabei nur, dass du dir selbst genau ein Bild davon machst, was dein Markenstanding ist. Wofür stehst du also? Und wogegen bist du?

Deine Personal Brand ist der ultimative USP, den du haben kannst, denn kein Mensch ist wie du. Deine Art zu denken, zu reden, zu handeln. Das gibt es so nur bei dir, denn niemand hat das Leben so gesehen und erlebt, wie du es hast, daher ist die Aktivierung deiner Personal Brand so unfassbar wichtig.

Nochmal kurz zusammengefasst:

Arbeite heraus, wer du bist. Wofür stehst du? Was kannst du als Ansicht und Prinzip vertreten und was nicht? Welche Werte und Stärken hast du?

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Quellennachweis Artikelbild: Photo by Lê Tân on Unsplash

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